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Als Hauptstadt der Uhrenindustrie hat Neuenburg eine Tradition der Präzision und Innovation, die es auf natürliche Weise in Richtung Forschung und hohe Technologien bewegt hat. Die internationale Anerkennung bekannter Institute wie dem CSEM oder dem kantonalen Observatorium hat die Ansiedlung von ausländischen Unternehmen gefördert, denn diese werden von der breitgefächerten und innovativen Wirtschaftsstruktur, einem hoch ausgebildeten Personal und der exportgerichteten industriellen Kultur angezogen.
Gemäss der letzten eidgenössischen Volkszählung zählte die Stadt Neuenburg am 30. September 2008 26'270 Stellen, verteilt auf 2'231 Firmen. Der Sekundärsektor beschäftigte 5'659 Personen in 261 Unternehmen und der Dienstleistungssektor 20'565 Personen in 1'956 Betrieben. Fast die Gesamtheit der Betriebe (99%) sind KMU (Kleine und mittlere Unternehmen), also Unternehmen mit bis zu 249 Vollzeitangestellten, davon sind 87% im Dienstleistungssektor tätig. Bezogen auf 2005 zeigen die Unternehmen eine Zunahme von 0.63%. Diese Tendenz ist für den Kanton dieselbe (0.67%).
Bezogen auf die letzte Volkszählung hat die Anstellung in der Stadt Neuenburg um 1'215 Einheiten (4.85%) zugenommen. Der Sekundärsektor stellt eine Zunahme von 11.6% fest und der Dienstleistungssektor hat um 3.8% zugenommen. Die Stadt Neuenburg beherbergt fast einen Drittel der Stellen des Kantons (90'980).
Zwischen 2005 und 2008 haben, in den Sekundär- und Tertiärsektoren, die Vollzeitanstellungen um über 3% zugenommen, die Teilzeitanstellungen um fast 10%. Diese Veränderungen sind vor allem dem Sekundärsektor zuzuschreiben, der sich während dieser Zeitspanne in bester Gesundheit befindet. Die Vollzeitanstellungen in diesem Sektor haben um 505 Einheiten zugenommen, und um 82 Stellen im Teilzeitbereich. Mit 3'976 Stellen beschäftigt die Manufakturindustrie die meisten Vollzeitangestellten (24%). Bei den Teilzeitanstellungen machen die Gesundheits- und Sozialbereiche das Rennen mit 2'087 Stellen, also 22% der Teilzeitanstellungen.