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Die Stadt

Vue Tour des prisons

Eine Garnison hat um das Schloss Quartier bezogen, und nach und nach ein bescheidenes Städtchen geschaffen, das im Westen durch ein des Schlosses nahes Tor und im Osten durch die Tour de Diesse (12. Jahrhundert) verriegelt ist. Die Kreuzung des Croix-du-Marché geht auf 1250 zurück. Die Rue des Moulins geht ebenfalls auf 1250 zurück.

Der Seyon wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts überwunden und hat die Ansiedlung der Viertel Les Chavannes, Le Neubourg, der Grand’Rue (welche vorher Rue des Escoffiers hiess) und der Rue de l’Hôpital, die zum gegen 1350 von den Grafen errichteten Hospiz führte, möglich gemacht.

Im 14. Jahrhundert baut Graf Ludwig ein neues Schloss (Embryo des heutigen Schlosses) und der kleine Marktflecken ist von einer ersten Stadtmauer umgeben.

Während drei Jahrhunderten rückt die Stadt zum See vor.

Zuerst baut sich die Stadt auf dem Seyondelta auf, dann auf künstlich vom See gewonnenen Gebieten.

Das Maison des Halles und mehrere elegante Behausungen richten sich auf der rechten Uferseite ein. Auf der linken Uferseite steigt die Stadt über die Ringmauer hinweg, um bis zum See hinunterzusteigen, und siedelt sich um den um 1696 errichteten Temple du Bas an.

Das Erbe David de Purys gestattet den Bau eines neuen Krankenhauses für die Stadt.

Dank der Grosszügigkeit dieses in Lissabon ansässigen reichen Handelsmannes kann die Stadt noch das Hôtel de ville, die Umleitung des Seyon, das Collège Latin, das des Terreaux und andere Stadtverwaltungsarbeiten verwirklichen.

Im 18. Jahrhundert überschreitet die Stadt seine ehemaligen Türme, um entlang des Faubourg de l’Hôpital Patrizierhäuser zu errichten. Das bemerkenswerteste unter ihnen ist das Hôtel DuPeyrou, das zwischen 1764 und 1771 gebaut wurde.

Drei grosse Brände haben 1269, 1450 und 1714 die Stadt beschädigt. Zwischen den letzten beiden Feuern hat das Wasser 1589 mit einer Seyonüberschwemmung die Stadt verwüstet (und seine Archive mitgerissen).

1843 bietet die Umleitung des Seyon die Erschaffung von neuen Zweigen im Stadtzentrum.

Die Stadt ist vom Stadtfieber mit der Ankunft der Eisenbahnlinien befallen: zwischen 1857 und 1860 öffnet sich Neuenburg mit der Bahn den Bergen, Frankreich, Lausanne und Zürich. Wohnviertel wachsen auf beiden Seiten der Geleise (Sablons, Fahys, Comba-Borel, Parcs, Côte, Crêt-Taconnet, Vieux-Châtel, Gibraltar, Bellevaux, Saars, Maladière), gegen Westen (Evole, Port-Roulant, Poudrières, Beauregard), im Vallon de l’Ecluse und im Beaux-Arts-Viertel (dem See abgewonnen, dank entnommenem Material im Crêt-Taconnet für den Bau des Bahnhofs).

Die anderen grossen Wohnviertel stammen vom 20. Jahrhundert. Damals entwickelten sich Serrières (Coquemène, Battieux, Noyers, Pierre-de-Vingle), Maillefer, Vauseyon, Pain-Blanc, Suchiez, Rosière, Valangines, Maujobia, Quatre-Ministraux, Pierre-à-Bot, Acacias, Portes-Rouges, Cassarde, Plan, Orée, Bel-Air, Pierre-à-Mazel, Maladière, usw.

Die abgelegenen Viertel Monruz, La Favarge, La Vy-d’Etra und La Dîme stossen zum Gemeindegebiet hinzu, als sich 1929 die Gemeinden Neuenburg und La Coudre zusammenschliessen.

Zwischen Berg und See hat Neuenburg seine Arme ausgebreitet. Ein immer dichter werdender Strassenverkehr verstopft nach und nach die Ortschaft.

Um der Stadt neuen Wind einzuhauchen, wird das historische Zentrum der Stadt in eine Fussgängerzone umgewandelt. Seit seiner Einweihung 1979 weitet sie sich immer mehr aus.

Was den Durchgangsverkehr betrifft, so wird er seit den 1994 eingeweihten Tunnels unter der Stadt reguliert.