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KurzbeschreibungHeute beherbergt das MEN ungefähr 30'000 Objekte, davon ist mehr als die Hälfte in den afrikanischen Sammlungen zu finden: West- und Südafrika, Angola der 30-er Jahre, Sahara und Sahel (Tuareg und Mauren), Gabun. Das MEN hält auch asiatische, eskimoische und ozeanische Fonds, aussereuropäische Musikinstrumente und Stücke des Alten Ägyptens instand.
Internetseite: www.men.ch
Praktische Informationen
| Kontakt: Tel: +41 32 / 718 19 60 Fax: +41 32 / 718 19 69 E-mail: secretariat.men@ne.ch |
Adresse: Musée d’ethnographie Neuchâtel Rue Saint-Nicolas 4 (Schloss-Collégiale-Viertel) 2000 Neuchâtel |
Verwalter:
Herr Marc-Olivier Gonseth
Stellvertretende Verwalter:
Herr François Borel
Herr Roland Kaehr
Herr Yann Laville
Herr Grégoire Mayor
Öffnungszeiten
Jeden Tag von 10 bis 17 Uhr, ausser montags
Mittwochs freier Eintritt
Eintrittspreise
Erwachsene: 8.- CHF
Gruppen (ab 10 Personen), pro Person: 4.- CHF
Studenten, Lehrlinge, IV, AHV, Arbeitslose, Soldaten: 4.- CHF
Euro-Karte: gratis
Kinder im Schulalter: gratis
Ferienpass: gratis
Geführter Besuch:
(auf Reservation, max. 25 Personen pro Besuch): 60.- CHF / 150.- CHF
Ausstellungen
Regelmässige Ausstellung
NEUCHENSOI (vom 3. Juni bis 29. Oktober 2006)
Im Rahmen der Veranstaltungen von NeuchàToi vorgestellt und am 2. Juni um 17 Uhr eröffnet, wurde die Einrichtung von einer Gruppe von StudentInnen des ethnologischen Instituts der Universität Neuenburg in Zusammenarbeit mit dem ethnologischen Museum verwirklicht.
NEUCHENSOI hinterfragt die Herstellung von AOC-Produkten (appellation d’origine contrôlée, zu Deutsch kontrollierte Herkunftsbezeichnung), um parallel den Begriff Identität, und speziell die Neuenburger Identität, zu prüfen.
Dauerausstellungen
Die Haut de la Villa de Pury stellt Ethnografie in vier Etappen vor. Zuerst erinnert das Cabinet d’histoire naturelle de général Charles Daniel de Meuron an die Ursprünge des ethnografischen Museums Neuenburg. Ein zweiter Saal ist der klassischen Ethnografie und der Erinnerung an die Ethnografie mit wissenschaftlichem Ziel, die sich im Laufe des 20. Jahrhundert entwickelt hat, gewidmet. Eine dritte Etappe, die La tentation éthique (Die ethische Versuchung) heisst, hebt acht sehr schöne ethnografische Stücke hervor, die je nach Lehre an die Primitive oder Ursprüngliche Kunst angehören. Schliesslich ist das Cabinet de curiosités du XXIe siècle (Kabinett der Kuriositäten des 21. Jahrhunderts) vollständig den vom MEN seit 1984 erworbenen und gesicherten Industrieobjekten sowie einer gewissen Anzahl den zeitgenössischen Technologien gehörigen Objekte gewidmet, deren Status zwischen Veraltetem und Erinnerung schwankt, eventuell sogar Objekte eines technischen Museums.
Die Bas de la Villa de Pury beherbergt eine Ausstellung über die Darstellungen des Himalayas in der westlichen Vorstellung. Ein anderer Ort ist den Schätzen des Alten Ägyptens gewidmet.